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	<title>Afghan Professionals</title>
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	<description>Das Informationsportal über Afghanistan</description>
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		<title>Die verschiedenen V&#246;lker Afghanistans</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Mar 2011 15:02:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Afghane</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Afghanistan gliedert sich in zirka 34 Provinzen, die wiederum in 329 Bezirke eingeteilt werden k&#246;nnen. Diese Provinzen werden jeweils durch einen Gouverneur geleitet, der von der Regierung ernannt und best&#228;tigt werden muss. Die afghanische Bev&#246;lkerung Im Jahre 2004 kam es zu einer Umstrukturierung der Provinzen. Seitdem wurde jedoch alles in den alten Bahnen gehalten. Dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.afghanprofessionals.org/wp-content/uploads/2011/06/Potosi-300x200.jpg" alt="Die Bev&#246;lkerung in Afghanistan" title="H&#228;user vor einem Berg" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-23" /><strong>Afghanistan gliedert sich in zirka 34 Provinzen, die wiederum in 329 Bezirke eingeteilt werden k&#246;nnen. Diese Provinzen werden jeweils durch einen Gouverneur geleitet, der von der Regierung ernannt und best&#228;tigt werden muss.<br />
</strong></p>
<h2>Die afghanische Bev&#246;lkerung</h2>
<p>Im Jahre 2004 kam es zu einer Umstrukturierung der Provinzen. Seitdem wurde jedoch alles in den alten Bahnen gehalten. Dabei wurden bei dieser Umstrukturierung auch einige Provinzen neu geschaffen, die es vormals noch nicht gab. Die Bev&#246;lkerungszahlen der einzelnen Provinzen konnten bisher nur gesch&#228;tzt werden. Eine genaue Auflistung war bisher noch nicht m&#246;glich. Im &#228;u&#223;ersten Nordosten des Landes befindet sich die Provinz Badachschan. Diese hat eine Fl&#228;che von 44.059 km². Gesch&#228;tzt werden in diesem Fall circa 0,9 Millionen Einwohner. Als Provinzhauptstadt wird in aller Regel Faizabad genannt. Die Hauptsprache ist auch hier das &#252;bliche Dari, was in weiten Teilen Afghanistans verwendet wird. Afghanistan verf&#252;gt &#252;ber circa 15 bis 18 Millionen Einwohner, welche sich in mehr als 20 V&#246;lker und Volksst&#228;mme untergliedern. Die V&#246;lker k&#246;nnen beispielsweise sein Paschtunen, Tadschiken, Hasaras, Turkmenen, Usbeken, Belutschen, Kirgisen, Nuristani und andere. Sie bilden ein sehr buntes Spiegelbild vieler Traditionen und der Geschichte des Landes. Jedes Volk hat diese n&#228;mlich auf seine Art und Weise gepr&#228;gt. Neben der v&#246;lkischen Vielfalt wird selbstverst&#228;ndlich in diesem Bezug auch eine sprachliche Vielfalt geboten. Dabei befinden sich viele Sprachen und auch Mundarten buchst&#228;blich nebeneinander. </p>
<h2>Die Sprache, eine Wissenschaft f&#252;r sich</h2>
<p>Will man sich mit einer Gruppe der V&#246;lker richtig unterhalten, ist es wichtig, dass man die Sprache im Vorfeld studiert, denn nur so wird gegeben, dass man die Sprache beherrscht, um sich &#252;berhaupt verst&#228;ndigen zu k&#246;nnen. Besonders bekannt sind dabei Paschtu, die Sprache der Paschtunen und Dari die Sprache der Tadschiken. Diese beiden Sprachen erhielten einen solch gro&#223;en Bekanntheitsgrad, weil sie am 01. Oktober 1964 offiziell zur offiziellen Sprache des Landes erkl&#228;rt wurden. Beide Sprachen sind etwa 2700 Jahre alt. Die Paschtunen bilden circa 55 % der Gesamtbev&#246;lkerung Afghanistans. Die circa 8 Millionen Paschtunen gliedern sich in verschiedene Stammesverb&#228;nde auf. Abdali und Afridi sind nur einige wenige unter den zahlreichen, in denen auch noch Unterst&#228;mme und Sippen ihren Platz finden. Auch die Tadschiken z&#228;hlen zu den Indo-Europ&#228;ischen V&#246;lkern und die genaue Anzahl dieses Volkes in Afghanistan ist relativ schwer zu bestimmen. Das Siedlungsgebiet befindet sich haupts&#228;chlich im Norden und Nordwesten des Landes. Die Tadschiken weisen eine besondere Vorliebe f&#252;r die St&#228;dte auf. Die sogenannten Hazaras sind vermutlich mongolischer Abstammung und ihr Anteil an der Bev&#246;lkerung betr&#228;gt circa 10 %. Die Hauptsiedlungsgebiete werden Hasarajat genannt und geh&#246;ren zu den &#228;rmsten Regionen Afghanistans.<br />
Die  Sprache der Hindus</p>
<p>Neben den einzelnen V&#246;lkern und St&#228;mmen gibt es auch noch die sogenannten Hindus, deren Beitrag an der Bev&#246;lkerung zwischen 20.000 und 30.000 variiert. Sie sprechen die Sprache Hurdu und leben haupts&#228;chlich in den St&#228;dten, wie beispielsweise Kabul. Bis vor Kurzem haben sich die Hindus eine von den anderen V&#246;lkern des Landes stark differierende Kultur bewahrt. Nach der Macht&#252;bernahme der Kommunisten und auch nach der Macht&#252;bernahme der Islamisten musste dieses V&#246;lkergr&#252;ppchen auch das Land komplett verlassen. In jedem Fall kann man sagen, dass das V&#246;lkerreichtum in Afghanistan durchaus gegeben ist und man dadurch auch zahlreiche verschiedene Kulturen erleben kann. </p>
<p>Bild von Melanie Brandmeier &#8211; Fotolia</p>
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		<title>&#220;berblick &#252;ber Afghanische Speisen</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 08:55:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Afghane</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die afghanische K&#252;che ist die Landesk&#252;che des Landes Afghanistan. Die K&#252;che wurde im Laufe der Jahre aufgrund der geografischen Lage an der sogenannten Seidenstra&#223;e von den K&#252;chen anderer Regionen beeinflusst, besonders von der persischen und indischen K&#252;che. Esskultur mit unterschiedlichen Einfl&#252;ssen Des Weiteren gibt es nat&#252;rlich auch Unterschiede zwischen den einzelnen K&#252;chen der verschiedenen ethnischen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.afghanprofessionals.org/wp-content/uploads/2011/06/Teesorten-300x200.jpg" alt="Informationen &#252;ber die Afghanische Esskultur" title="Tee in einem Kasten" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-20" /><strong>Die afghanische K&#252;che ist die Landesk&#252;che des Landes Afghanistan. Die K&#252;che wurde im Laufe der Jahre aufgrund der geografischen Lage an der sogenannten Seidenstra&#223;e von den K&#252;chen anderer Regionen beeinflusst, besonders von der persischen und indischen K&#252;che.</strong> </p>
<h2>Esskultur mit unterschiedlichen Einfl&#252;ssen</h2>
<p>Des Weiteren gibt es nat&#252;rlich auch Unterschiede zwischen den einzelnen K&#252;chen der verschiedenen ethnischen Gruppen Afghanistans. Die Variation ist also durchaus gegeben. Das wichtigste Grundnahrungsmittel ist in jedem Fall Brot. Dieses sollte vor allem aus Weizenmehl als Nan oder als Chapati hergestellt werden. Zusammen mit Tee kann es auf diese Art und Weise eine komplette Mahlzeit darstellen. Aber Brot wird h&#228;ufig auch als Beilage zu Hauptgerichten genutzt, wie beispielsweise zu Suppen. Eine weitere gro&#223;e Bedeutung hat zudem auch Reis. Aus langk&#246;rnigem Reis werden so sehr h&#228;ufig sogenannte Pilaws gemacht. Der Reis, der als Beilage genutzt wird, hat dagegen einen anderen Namen, n&#228;mlich Chalau. Ist der Reis eher kurzk&#246;rnig und klebrig, wird er als Bata bezeichnet. Des Weiteren werden aus Reis nat&#252;rlich auch Desserts hergestellt, welche als Shola bezeichnet werden. Neben Reis werden auch sehr h&#228;ufig Nudelgerichte zubereitet. Als Zwischenmahlzeit reicht man in aller Regel gef&#252;llte Geb&#228;ckst&#252;cke, welche auch gerne von Stra&#223;enverk&#228;ufern angeboten werden. </p>
<p>Die bevorzugte Fleischsorte in diesen Regionen ist Lammfleisch. H&#228;ufig gegessen werden jedoch auch Ziege, Rindfleisch, Wasserb&#252;ffel, Kamelfleisch, Gefl&#252;gel und Wildbret. Schweinefleisch dagegen ist im Islam tabu. Lamm wird, wie man es auch in Deutschland kennt, h&#228;ufig zu Kebab verarbeitet. Eine Spezialit&#228;t in diesem Fall ist beispielsweise Dopyasa. Dabei handelt es sich um eine Kebabvariante, f&#252;r welche das Fett von Fettschwanzschafen verwendet wird. Fisch dagegen spielt in aller Regel als Nahrungsmittel eine eher untergeordnete Rolle. </p>
<h2>Milchprodukte spielen in Afganistan eine wichtige Rolle</h2>
<p>Als wichtigstes Milchprodukt wird Joghurt angesehen. Dieser wird in praktisch jeder K&#252;che sehr h&#228;ufig verwendet. H&#228;ufig bereitet man daraus eine besonders cremige Masse zu, welche als Chaka bezeichnet wird, mitunter auch zu Kugeln geformt werden und getrocknet werden kann. In dieser Form wird es dann &#252;blicherweise als Quroot bezeichnet. Auch Panir ist besonders bekannt. Dabei handelt es sich um einen hellen K&#228;se. Ein sehr typisches Fr&#252;hlingsgericht in Afghanistan ist somit Kishmish Panir, welches aus Panir und roten Weintrauben besteht. Ein weiteres bekanntes Milchprodukt ist Kaymak. Zusammen mit Nan kann es unter anderem das Fr&#252;hst&#252;ck bilden. Desserts, S&#252;&#223;speisen oder Kuchen werden in Afghanistan eher seltener gereicht und gelten praktisch schon als kleiner Luxus. Dieser wird tats&#228;chlich nur besonderen Gelegenheiten vorbehalten und in diesen auch nur gereicht. Am wohl h&#228;ufigsten zubereitet wird immer noch Pudding auf Milchbasis oder aber auch s&#252;&#223;e Reisspeisen. </p>
<h2>Besondere Speisen</h2>
<p>Auch das sogenannte Halva ist bekannt, auch in anderen Regionen. Besonderes Interesse wird auch Geb&#228;ck zugesprochen, wie beispielsweise ein Geb&#228;ck in Form von Elefantenohren, welches auch als Goash-e-feel bezeichnet wird. Eine besondere S&#252;&#223;igkeit Afghanistans stellt abrayshum kebeb dar, was &#252;bersetzt Seidenkebab bedeutet. Es besteht aus einer rohen Eimasse, die zu F&#228;den gezogen und um einen Stab gewickelt wird. Anschlie&#223;end wird dies mit Sirup oder Pistazien bedeckt. Zum Fest des islamischen Neujahrs wird unter anderem auch eine S&#252;&#223;speise aus Trockenfr&#252;chten und N&#252;ssen gegessen, die im afghanischen Sprachgebrauch auch als Haft Mewa bezeichnet wird. Den Abschluss einer Mahlzeit bildet in aller Regel Obst. Am h&#228;ufigsten werden dabei in Afghanistan Trauben oder Melonen vertilgt. Das wohl wichtigste Getr&#228;nk stellt Tee dar. Dabei spezialisiert man sich in aller Regel auf gr&#252;nen Tee oder aber auch auf schwarzen Tee. Oft wird dieser mit sogenanntem Kardamom gew&#252;rzt. Dazu werden gezuckerte Mandeln gegessen. In Afghanistan gibt es zahlreiche &#246;ffentliche Teeh&#228;user, in denen Tee zubereitet und ausgeschenkt wird. Auch werden dazu kleinere Mahlzeiten gereicht. Zu ganz besonderen Anl&#228;ssen wird in aller Regel Qymaq Chai gereicht. Dabei handelt es sich um gr&#252;nen Tee, welcher mit Natron und Milch abgeschmeckt wird und somit eine leuchtende rote Farbe erh&#228;lt. Zum Schluss kommt dann noch Kaymak hinzu. </p>
<p>Pgoto von Daorson &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Besonderheiten von Afghanistans Geographie</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 14:51:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Afghane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geographie]]></category>
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		<description><![CDATA[Afghanistan ist ein Binnenstaat, welcher eine besondere strategische Bedeutung in der Region hat. Gr&#246;&#223;tenteils handelt es sich nat&#252;rlich um Gebirgsland und weniger als 10 % der Landesfl&#228;che liegen unterhalb von 600 m Meeresh&#246;he. Das Landschaftsbild Afganistans Die beiden Gebirge Hindukusch und Sefid Kuh erstrecken sich &#252;ber 652.090 km² des Landes. Im S&#252;dwesten von Afghanistan befindet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.afghanprofessionals.org/wp-content/uploads/2011/06/Afghanistan2-300x282.jpg" alt="Informationen &#252;ber die Geographie Afghanistans" title="Landkarte Asien" width="300" height="282" class="alignleft size-medium wp-image-17" /><strong>Afghanistan ist ein Binnenstaat, welcher eine besondere strategische Bedeutung in der Region hat. Gr&#246;&#223;tenteils handelt es sich nat&#252;rlich um Gebirgsland und weniger als 10 % der Landesfl&#228;che liegen unterhalb von 600 m Meeresh&#246;he.</strong> </p>
<h2>Das Landschaftsbild Afganistans</h2>
<p>Die beiden Gebirge Hindukusch und Sefid Kuh erstrecken sich &#252;ber 652.090 km² des Landes. Im S&#252;dwesten von Afghanistan befindet sich eine abflusslose Ebene, wobei der sogenannte Hilmendsee die Grenze zum Iran darstellt. Afghanistan besitzt ein kontinentales Klima, wobei hei&#223;e Sommer und sehr kalte Winter einfach dazugeh&#246;ren. Im S&#252;dwesten findet man neben der zerkl&#252;ften Gebirgslandschaft sogar kleinere w&#252;stenartige Becken. Der s&#252;dliche Hindukusch f&#228;llt steil in die Landschaft Nuristan ab, welcher teilweise von Nadelw&#228;ldern bedeckt ist. Die Landschaften zwischen der Hauptstadt Kabul sowie dem sogenannten Khaiberpass, welche an der Grenze zu Pakistan liegen, sind der politische und wirtschaftliche Kernraum des ganzen Landes. Siedlungskern im westlichen Teil des Landes ist die Stadt Herat. Das s&#252;dliche und s&#252;dwestliche Afghanistan besteht in aller Regel also aus W&#252;sten und Halbw&#252;sten. Lediglich der Hilmend durchbricht diese Ebene, der den l&#228;ngsten afghanischen Fluss darstellt. </p>
<h2>Der Gipfel Noshak</h2>
<p>Der h&#246;chste Punkt des Landes ist der Gipfel des Noshak im Hindukusch, welche eine stattliche H&#246;he von 7485m aufweist. An der Flussebene des Amudarja, welcher sich an der Grenze zu Turkmenistan befindet, ist mit 285 &#252;ber Normalnull die tiefstgelegendste Stelle, welche man in Afghanistan finden kann.<br />
Im Land herrschen vorwiegend winterliche Westwinde, welche meist m&#228;&#223;ige Niederschl&#228;ge mit sich bringen. Die Sommer dagegen sind hei&#223; und trocken und lediglich im &#228;u&#223;ersten S&#252;dosten kann man aufgrund des Monsuns auf Regen hoffen. Im Winter kann es schon einmal zu Schneef&#228;llen kommen, die bis in die T&#228;ler reichen, was aufgrund der gro&#223;en H&#246;he des Landes m&#246;glich ist. Der S&#252;den des Landes geh&#246;rt klimatisch gesehen bereits zu den Subtropen, in denen beispielsweise der Anbau von Dattelpalmen m&#246;glich ist. Der Norden dagegen z&#228;hlt zur eher gem&#228;&#223;igten Zone.</p>
<h2>Die h&#228;ufige D&#252;rre</h2>
<p>Besonders im Jahre 2000 mussten zahlreiche Menschen unter der h&#228;ufig auftretenden D&#252;rre leiden, die das Land fest in sein Gewahrsam nahm. Aufgrund der geografischen Aufteilung des Landes ist es &#252;blich, dass 80 % der Menschen auf dem Land leben und nur 20 % in den St&#228;dten. Gr&#246;&#223;ere St&#228;dte sind beispielsweise Kabul, Kandahar, Herat und Kunduz. Geografisch in der Gesamtheit gesehen, befindet sich Afghanistan an der Schnittstelle von S&#252;d- zu Zentralasien. Angrenzende L&#228;nder sind unter anderem der Iran, Turkmenistan, Usbekistan, die Volksrepublik China und auch Pakistan. Wie anf&#228;nglich erw&#228;hnt, bestehen drei Viertel des Landes aus schwer zug&#228;nglichen Gebirgsp&#228;ssen. Die Gesamtfl&#228;che des Landes betr&#228;gt 652.225 km² und die Einwohnerzahl bel&#228;uft sich auf circa 29,8 Millionen Einwohner. Hoch gerechnet w&#228;ren dies, circa 38 Einwohner pro Quadratkilometer, jedoch wurde bereits anfangs erw&#228;hnt, dass die Bewohnung einiger Fl&#228;chen aufgrund der Gebirgslandschaft gar nicht m&#246;glich ist. In Afghanistan gibt es unter anderem die W&#252;ste Rigestan (besser bekannt als „Sandland“), welche sich &#246;stlich des l&#228;ngsten Flusses Hilmend befindet. Westlich davon findet man vorwiegend die aus Schotter und Lehmfl&#228;chen bestehende Dascht-e-Margoh. Die wohl bekanntesten Sehensw&#252;rdigkeiten in Afghanistan sind die sogenannten Band-e-Amir-Seen, die seit 2009 auch als Nationalpark in Afghanistan ausgewiesen werden. Sie z&#228;hlen nicht nur zur Sehensw&#252;rdigkeit in Afghanistan, sondern auch zu einer in der gesamten westlichen Welt.</p>
<p>Img: Michael Schmeling &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Afghanistans Geschichte &#8211; Im Wandel der Zeiten</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 17:46:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Afghane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Antike geh&#246;rte das heutige Afghanistan zum Perserreich. Sp&#228;ter entstand dann ein sogenanntes Griechisch-Baktrisches K&#246;nigreich, welches von den Nachkommen der Truppen Alexander des Gro&#223;en regiert wurde. Anschlie&#223;end wurde es erst von den Parthern und dann von dem persischen Sassanidenreich kontrolliert. Die Anf&#228;nge Der Islam setzte sich in dieser Gegend verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig langsam durch. Erst gegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.afghanprofessionals.org/wp-content/uploads/2011/06/mongolei2-300x176.jpg" alt="Die Geschichte von Afghanistan" title="Trockene H&#252;gellandschaft" width="300" height="176" class="alignleft size-medium wp-image-14" /><strong>In der Antike geh&#246;rte das heutige Afghanistan zum Perserreich. Sp&#228;ter entstand dann ein sogenanntes Griechisch-Baktrisches K&#246;nigreich, welches von den Nachkommen der Truppen Alexander des Gro&#223;en regiert wurde. Anschlie&#223;end wurde es erst von den Parthern und dann von dem persischen Sassanidenreich kontrolliert.</strong> </p>
<h2>Die Anf&#228;nge</h2>
<p>Der Islam setzte sich in dieser Gegend verh&#228;ltnism&#228;&#223;ig langsam durch. Erst gegen Ende des 10. Jahrhunderts, im Zuge der Eroberung der Region durch t&#252;rkische Nomaden und Milit&#228;rsklaven, sollen, jedenfalls nach einer islamistischen Chronik, die meisten Einwohner Muslime gewesen sein. Vom 16. bis 18. Jahrhundert stand die Region dann im Mittelpunkt der Konflikte zwischen den persischen Safawiden im Westen und dem indischen Mogulreich im S&#252;dosten sowie dem usbekischen Schreibaniden im Norden. Die Geschichte des modernen Afghanistan ist unweigerlich mit der Geschichte der Paschtunen verbunden. Infolge von zahlreichen Eroberungen und R&#252;ckeroberungen ist das heutige Afghanistan entstanden und gewachsen. Im Jahre 1747 wurde durch den Paschtunen Ahmad Schah Durrani nach dem Tod von Nadir Schah Afschars ein selbstst&#228;ndiges paschtunisches K&#246;nigreich begr&#252;ndet, welches als Vorbild des heutigen Staates Afghanistan angesehen wird. Damit gilt er nat&#252;rlich auch im Allgemeinen als Begr&#252;nder des Staates Afghanistan und spielt eine wesentliche Rolle in dieser Geschichte. Der Name „Afghanistan“ entstand jedoch erstmals erst im 19. Jahrhundert und wurde erst 1919 als offizieller Staatsname etabliert.</p>
<h2>Die Kollision</h2>
<p>Selbstverst&#228;ndlich kam es auch in Afghanistan zu Unstimmigkeiten, die sich in aller Regel durch die Kollision von russischen und britischen Kolonialinteressen bemerkbar machten. So geriet Afghanistan auch h&#228;ufig in Kriegskonflikte und wurde als Austragungsort zahlreicher Schlachten genutzt. Seit 1933 bestand nunmehr in Afghanistan ein konsitutionelles K&#246;nigreich. Die Regierung erfolgte durch Mohammed Sahir Schar. Seit nunmehr 1946 ist Afghanistan auch Mitglied der Vereinten Nationen. Im Jahre 1973 wurde dann durch Mohammed Daoud Khan das K&#246;nigshaus gest&#252;rzt und die Republik ausgerufen. Im Jahre 1978 wurde die Macht in Kabul durch die kommunistisch gepr&#228;gte Demokratische Volkspartei Afghanistans &#252;bernommen und die Demokratische Volksrepublik Afghanistan ausgerufen. Mit einer sowjetischen Unterst&#252;tzung wurde nunmehr versucht, die Gesellschaft umzugestalten. So sollte beispielsweise die Landesbev&#246;lkerung alphabetisiert werden. In einigen Regionen stie&#223; jedoch auch dies auf milit&#228;rischen Widerstand. Im April 1992 wurde der islamische Staat Afghanistan gegr&#252;ndet. </p>
<h2>Der S&#252;den Afghanistan</h2>
<p>Der S&#252;den Afghanistans blieb jedoch weiterhin ohne jegliche Kontrolle der Zentralregierung beziehungsweise der Kontrolle von au&#223;en. Lokale Milizen- oder auch Stammesf&#252;hrer beherrschten den S&#252;den weitestgehend. Im Jahre 1994 traten die Taliban das erste Mal in der s&#252;dlichen Stadt Kandahar in Erscheinung. Die Taliban-Bewegung entsprang urspr&#252;nglich aus religi&#246;sen Schulen f&#252;r afghanische Fl&#252;chtlinge in Pakistan. Im Laufe des Jahres 1994 &#252;bernahmen die Taliban dann die Macht in verschiedenen s&#252;dlichen und westlichen Provinzen Afghanistans. Nach einer kurzen Zerschlagung konnten sich die Taliban im Jahre 1996 durch milit&#228;rische Unterst&#252;tzung Pakistans und finanzielle Hilfen aus Saudi-Arabien wieder neu formieren. Nach den Anschl&#228;gen des 11. September 2001 geriet Afghanistan nat&#252;rlich in die Fronten und galt als terroristischer Massenm&#246;rder. St&#228;ndige Unruhen beherrschen seitdem das Land und ein normales Leben scheint kaum noch m&#246;glich. Vorurteile gegen alle Afghanen sowie eine st&#228;ndige Diskrepanz zwischen Afghanistan und dem Rest der Welt, besonders den USA, waren eine weitere Folge, die einen tiefen Einschnitt in die Geschichte hinterlassen hat.</p>
<p>Image: Dmitry Pichugin &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Die Kultur in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 06:43:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Afghane</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Bev&#246;lkerung Afghanistans f&#252;hlt sich in aller Regel einer Vielzahl ethnischer Gruppen und St&#228;mme zugeh&#246;rig. Als staatstragendes Volk werden die Paschtunen angesehen, die besonders aufgrund historischer Hintergr&#252;nde diesen Stand erhalten haben. Die Bev&#246;lkerung Oftmals ist es &#252;blich, dass mehrere Volksgruppen gemischt innerhalb der einzelnen Siedlungsgebiete leben. Die Einwohnerzahl kann in diesem Fall lediglich gesch&#228;tzt werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.afghanprofessionals.org/wp-content/uploads/2011/06/Afghanistan1-300x200.jpg" alt="Informationen &#252;ber die Kultur in Afghanistan" title="Menschen mit S&#228;cken auf einem Sandweg" width="300" height="200" class="alignleft size-medium wp-image-11" /><strong>Die Bev&#246;lkerung Afghanistans f&#252;hlt sich in aller Regel einer Vielzahl ethnischer Gruppen und St&#228;mme zugeh&#246;rig. Als staatstragendes Volk werden die Paschtunen angesehen, die besonders aufgrund historischer Hintergr&#252;nde diesen Stand erhalten haben.</strong></p>
<h2>Die Bev&#246;lkerung</h2>
<p>Oftmals ist es &#252;blich, dass mehrere Volksgruppen gemischt innerhalb der einzelnen Siedlungsgebiete leben. Die Einwohnerzahl kann in diesem Fall lediglich gesch&#228;tzt werden. Die Kategorisierung in die ethnischen Gruppen kann sich als besonders schwierig erweisen, da sich Selbstidentifikationen und Fremdzuschreibungen sehr h&#228;ufig unterscheiden. </p>
<p>Auch die Sprachen bilden einen wichtigen Bestandteil der Kultur in Afghanistan. So gibt es mittlerweile 49 Sprachen und bis zu 200 Dialekte, die alle namentlich in der neuen Verfassung best&#228;tigt werden. Dies ist seit 1964 in der gro&#223;en Ratsversammlung beschlossen wurden. Die offizielle Sprache ist dabei Dari (die, die auch am h&#228;ufigsten gesprochen wird) oder auch Paschtu. Auch f&#252;nf sogenannte Minderheitssprachen werden als Nationalsprachen seit 1980 anerkannt, wozu unter anderem auch Karzai geh&#246;rt. 99,9 % der Bev&#246;lkerung sind Muslime, wobei zirka 15.000 weitere Hindus noch registriert sind. Eine genaue Angabe &#252;ber das Christentum kann nicht gemacht werden, da hier keine Daten gepflegt werden. Der Islam selber kann noch einmal differenziert werden, wobei vorislamische Br&#228;uche der Bev&#246;lkerung eine wichtige Rolle spielen, da sie heute immer noch praktiziert werden. </p>
<p>Der Islam wurde &#252;ber Jahrhunderte hinweg durch die Afghanen immer sehr konservativ ausgelegt. Dabei spielte vor allem das Stammesrecht der Paschtunen eine wesentliche Rolle.</p>
<h2>Die Burga</h2>
<p>So gehen vor allem in den gr&#246;&#223;eren St&#228;dten die Frauen lediglich mit einem Ganzschleier aus dem Haus, der umgangssprachlich auch als Burqa bezeichnet wird. Allgemein &#252;blich wurden sie aber tats&#228;chlich nur in den wirklich gro&#223;en St&#228;dten getragen. Auf dem Land dagegen wird auf diese Burqa gerne verzichtet, da sie bei der Feldarbeit alles andere als hilfreich ist. Seit circa 1979 haben Frauen teilweise wieder Selbstst&#228;ndigkeit, Freiheit und sogar eine Schulbildung erhalten. Mitte der 1990er-Jahre wurden alle Frauen zum Tragen der Burga durch den Taliban verpflichtet. Bei einigen Volksgruppen war diese Kleidung bisher nicht weit verbreitet. Im Jahre 2001 wurde die Burga-Pflicht dann offiziell wieder aufgehoben. Dennoch bleibt sie weiterhin die gew&#246;hnliche Kleidung vieler Frauen. Des Weiteren ist es nicht &#252;blich, dass sich gar viele Frauen wagen, ohne m&#228;nnliche Begleitung in die &#214;ffentlichkeit zu gehen. &#220;bergriffe sind besonders in Kabul und anderen gr&#246;&#223;eren St&#228;dten nicht un&#252;blich, sodass es als Frau durchaus ratsam ist, nicht ohne m&#228;nnliche Begleitung auf die Stra&#223;e zu gehen. Mittlerweile ist die Lage, leider aufgrund ausl&#228;ndischer Truppeneins&#228;tze, relativ stabil.<br />
Frauen haben oft keine Schulbildung</p>
<p>Unter dem Taliban war es den Frauen au&#223;erdem verboten, einen Beruf auszu&#252;ben. Den M&#228;dchen war es sogar untersagt, eine Schule zu besuchen. Viele Frauen waren auf sich allein gestellt, da sie Witwen waren oder &#196;hnliches, und ihnen blieb letztendlich nichts anderes &#252;brig, als zu betteln. Die Analphabetenrate ist im Schnitt mit circa 70 % sehr hoch. Durch zahlreiche verschiedene Einfl&#252;sse war der Zugang zur Bildung behindert, sodass die meisten Einwohner gar nicht erst die M&#246;glichkeit hatten, in die Schule zu gehen und Lesen und Schreiben zu lernen. Besonders betroffen waren wie bereits erw&#228;hnt die Frauen. Sodass es mittlerweile &#252;blich ist, dass 90 % aller Afghanen, die Analphabeten sind, Frauen sind.</p>
<p>Bild: dougg &#8211; Fotolia</p>
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		<title>Informationen &#252;ber Afghanistan</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 14:38:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Afghane</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Afghanistan hei&#223;t urspr&#252;nglich Islamische Republik Afghanistan. Es handelt sich dabei um einen Binnenstaat, der sich in S&#252;dasien befindet und genauer gesagt an der Schnittstelle von S&#252;d- und Zentralasien zu finden ist. Allgemeine Informationen Angrenzende Staaten sind unter anderem der Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, die Volksrepublik China und Pakistan. Weitere zu erw&#228;hnen w&#228;re unter anderem, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.afghanprofessionals.org/wp-content/uploads/2011/06/Afghanistan3-300x225.jpg" alt="Allgemeine Informationen &#252;ber Afghanistan" title="H&#228;user zwischen Wiesen in einem Tal" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-8" /><strong>Afghanistan hei&#223;t urspr&#252;nglich Islamische Republik Afghanistan. Es handelt sich dabei um einen Binnenstaat, der sich in S&#252;dasien befindet und genauer gesagt an der Schnittstelle von S&#252;d- und Zentralasien zu finden ist.</strong> </p>
<h2>Allgemeine Informationen</h2>
<p>Angrenzende Staaten sind unter anderem der Iran, Turkmenistan, Usbekistan, Tadschikistan, die Volksrepublik China und Pakistan. Weitere zu erw&#228;hnen w&#228;re unter anderem, dass drei Viertel des Landes komplett aus schwer zug&#228;nglichen Gebirgsregionen bestehen. Seit 2004 ist das Land eine islamische Republik und verf&#252;gt &#252;ber einen gew&#228;hlten Pr&#228;sidenten. Es handelt sich dabei um Hamid Karzai, der am 02.11.2009 f&#252;r eine zweite Amtszeit best&#228;tigt wurde. Die Bezeichnung „Afghanistan“ stammt urspr&#252;nglich von „Land der Afghanen“ ab. Der Suffix –stan, der nunmehr noch hinten angehangen wurde, bedeutet so viel wie Platz oder Ort, an dem man steht, und ist ein indoiranischer Ausdruck. Das Wort Afghane ist jedoch keinesfalls mit dem modernen Begriff der Person Afghane zu verstehen, sondern bezieht sich in seiner Gesamtheit auf das Volk und die verschiedenen St&#228;mme. Offiziell erw&#228;hnt wurde der Name Afghanistan erstmals 1801 im Anglo-Persischen Friedensvertrag. Jedoch erst im Jahre 1919 wurde der Name offiziell anerkannt, was auch etwas mit der neu erlangten Unabh&#228;ngigkeit vom Britischen Weltreich zu tun hatte. 1936 wurde der offizielle Name dann mit der ersten Konstitution des Landes auch etabliert. Eine etwas &#228;ltere Bezeichnung f&#252;r dieses Land kann unter anderem Kabulistan sein, welches im 19. Jahrhundert gerne noch von Geschichtsschreibern verwendet wurde. Der wohl bekannteste historische Name ist jedoch Khorasan, der &#252;ber viele Jahre hinweg genutzt wurde und daher auch gebr&#228;uchlich war. </p>
<h2>Bis zu 49 Sprachen beherrschen Afghanistan</h2>
<p>In Afghanistan werden laut derzeitigem Stand circa 49 Sprachen gesprochen. Des Weiteren kommen noch bis zu 200 verschiedene Dialekte dazu. Diese Sprachen und Dialekte wurden im Jahre 1964 in der gro&#223;en Ratsversammlung offiziell best&#228;tigt und festgehalten. Zu den Sprachen z&#228;hlen beispielsweise Dari, Paschtu sowie andere Kleinsprachen, die ebenfalls offiziell anerkannt wurden. Offizielle Sprache f&#252;r die Ostdialekte des Persischen ist jedoch Dari. &#220;ber 99,9 % der Bev&#246;lkerung sind Muslime. Selbstverst&#228;ndlich gibt es daneben noch etwa 15.000 Hindus und einige wenige Hundert Sikhs. &#220;ber die Zahl der Christen ist so gesehen nichts bekannt. Der Islam kann nach verschiedenen Bereichen auch unterschiedlich verstanden werden. So unterscheidet man nach ethnischen Gruppen, nach Region und/oder Bildungsstand. Eine wichtige Rolle spielen die vorislamischen Br&#228;uche bis heute noch, wie beispielsweise das altiranische Neujahr, welches nach dem iranischen Kalender festgelegt wird, sowie der Glaube an segenbringenden Weihrauch. Beides z&#228;hlt zu den sogenannten zoroastrischen Br&#228;uchen. </p>
<h2>Der Fl&#252;chtlingsstrom</h2>
<p>Wichtiges Thema ist vor allem auch die Flucht aus Afghanistan. So sind seit 1980 6 Millionen Fl&#252;chtige in die benachbarten islamischen Republiken Iran und Pakistan geflohen. Einige kamen zur&#252;ck, doch 2001 kam es letztendlich zu einer erneuten Fl&#252;chtlingswelle. Selbstverst&#228;ndlich werden die R&#252;ckkehrer nach Afghanistan von einigen Institutionen unterst&#252;tzt, wo es nur m&#246;glich ist. Dies ist aber nicht auf allen Bereichen des Landes m&#246;glich beziehungsweise &#252;blich. Seit M&#228;rz 2008 wird dieses Programm endlich wieder fortgesetzt. Die Verfassung war ein wichtiger Weg in der Geschichte Afghanistans. Sie gilt als eine der demokratischsten der islamischen Welt und sieht vor allem die Gleichberechtigung der Angeh&#246;rigen aller Religionen und ethnischen Gruppen sowie auch der Geschlechter vor.</p>
<p>Foto by FRAN &#8211; Fotolia</p>
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